IoT - Internet of Things

Internet Of Things | IoT Produkte und Industrie 4.0

Das Internet der Dinge

Seit der Erfindung des Internets gibt es immer neuere Errungenschaften, Forschungen und Erfindungen. Das Internet der Dinge oder im englischen internet of things (IoT), ist seit einiger Zeit in aller Munde und doch wissen nicht viele was der Begriff bedeutet.  Eine perfekte Definition für Internet der Dinge ist jedoch nicht einfach zu finden. Die Essenz von IoT ist jedoch die Vernetzung von Gegenständen, entweder miteinander (machine to machine, M2M) oder mit dem Menschen. Zum Beispiel werden Alltagsgegenstände mithilfe von Chips, Sensoren, Datenspeicher und Softwaresystemen zu intelligenten Gräten ausgerüstet, die Daten über das Internet mit einem oder mehreren anderen Objekten austauschen.  Mit IoT in der Industrie und der Arbeitswelt wird eine Vereinfachung und Verkürzung von Arbeitsabläufen geschaffen. So wird die reale Welt mit der virtuellen vereint.

IoT Anwendungsbeispiele im Smart-Home

Im Alltag kann mit Hilfe von IoT, Internet der Dinge, die Waschmaschine Daten zu Ihrer Waschdauer schicken, der Kühlschrank das Fehlen von Milch melden oder auch das Hundehalsband die GPS-Koordinaten des Haustieres angeben. Dadurch wird das sogenannte Smart-Home geschaffen, welches viele IoT Produkte integriert, die sich im regen Austausch mit unserem Smartphone befinden. Interessant wird die zusätzliche Kombination zwischen Haushaltsgeräten. Etwa eine Kommunikation zwischen dem Sensor eines Thermostats und einem externen Gerät mit Softwarepaket am Heizkessel. Dieses verarbeitet die Informationen und gibt Befehle an den Heizkessel und schafft das gewünschte Klima, ohne zusätzliche Handgriffe. Neben der gesparten Zeit ist die eigenständige Optimierung der Abläufe bzw. die resultierende Kostenersparnis ein klarer Gewinn und Vorteil von IoT.

IoT Anwendungsbereiche in der Industrie

Heutzutage gibt es kaum Unternehmen, die die IoT Vorteile nicht voll ausschöpfen. Begrifflichkeiten wie Industrielles Internet der Dinge, „Industie 4.0“, weisen auf eine neue industrielle Revolution, die Effizienz durch intelligente Produktion verspricht. Intelligente Maschinen können, je nach Implementierung, eigenständig Aufträge abarbeiten. Vernetzung von Gerät und Lager können zum Beispiel die Lieferkette vereinfachen, da es das benötigte Material selbständig anfordern kann, die Einstellung der Maschine übernehmen und sogar die Endkontrolle automatisch ablaufen kann. Andererseits können auch tausende Maschinen, die sich teilweise auf unterschiedlichen Kontinenten bereitstehen, von nur einem Bediener gesteuert und aktualisiert werden. Viele Geschäftsmodelle im Internet der Dinge spezialisieren sich daher auf die intelligente Wartung und Überwachung von Maschinen, mithilfe von Apps. Somit erreichen große IoT Unternehmen eine effektive Kostensenkung, steigende Umsätze und eine verbesserte Arbeitssicherheit.

IoT und Industrie 4.0

Unter den IoT Unternehmen ist Amazon einer der mächtigsten Anbieter, nicht nur mit seinen intelligenten Paketen, die teilweise ohne Menschenhand den Weg zum Ziel finden und dabei stetig Informationen über ihren Standort senden, sondern im Bereich Cloud Computing. Dies zählt als Service für die Bereitstellung von Speicherplatz, Anwendungssoftware oder Rechenleistung über das Internet. Weitere IoT-Player sind bekannte Namen wie Cisco, Dell, Intel, Microsoft und Google. Die entweder durch Herstellung der Hardware für das IoT in der Industrie hervorstechen oder Schnittstellen entwickeln, die den Kunden erlauben soll, die Intelligenten Geräte mit vielen Plattformen zu verbinden oder die IoT-Daten zu managen. Traditionsunternehmen, wie Bosch und Siemens, bieten zudem ein riesiges Produktportfolio vom Haushaltsgerät bis zur Business Software, das in das IoT integriert werden soll.  Smartphone-Hersteller, wie Samsung oder Huawei, sind dabei im Internet-of-Things-Markt natürlich nicht wegzudenken und erarbeiten neue Betriebssysteme für IoT-Geräte.

IoT – Internet of Things

Nutzen der Internet of Things Industrie 4.0

Dass das Internet der Dinge Vorteile für den Alltag, wie der selbstfahrenden und selbst einparkenden Autos, der Smart-Watch, Intelligenten Küchengeräten und Heizungen bringen ist bekannt. Wie auch die für die industrie 4.0 Internet der Dinge, die zum Beispiel zu einer nahezu Nullfehlerqualität bei Airbus führt. Durch Sensoreinbau in Werkzeuge und Maschine, wie auch der Ausstattung der Ingenieure mit speziellen Datenbrillen, Montagefehler vermeiden. Oder Amazon, die mithilfe der IoT Industrie 4.0 die Logistik revolutioniert. Die mit Auslieferung per Drohne beginnt und dem Einsatz einer Schar an Robotern, die Pakete lokalisieren, kommissionieren und abtransportieren. Diese und weitere Entwicklung stellt die Menschheit vor neue Fragestellung über den Arbeitsplatz der Zukunft. Es wird eine hohe Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit der älteren Generation erwartet, jedoch werden aufgrund der Automatisierung neue Arbeitsplätze kreiert.

IoT im Gesundheitswesen

Auch die Gesundheitsbranche möchte bei der industriellen Revolution mitmischen. Aufgrund der Internet der Dinge Definition entstehen hier ebenfalls Neuerungen auf den Gebieten der medizinischen Geräte, der Patientenüberwachung und sogar der Medikamente. Dabei handelt es sich z.B. um intelligente tragbare Geräte, die Vitalparameter verfolgen können und bei bestimmten Befehlen oder Situationen implementierte Funktionen durchführen. Eine Innovation sind die sogenannten „intelligenten Verbände“, die über Sensoren den Zustand und Größe der Wunde wiedergeben können. Das „Telemonitoring“ ist durch das IoT im Stande die stationäre und ambulante Patientenversorgung zu verbessern. Dabei wird der Gesundheitsstatus des Patienten in einer Datenbank selbstständig gesammelt und kann vom behandelnden Arzt analysiert werden, um schneller reagieren zu können und Behandlungsoptionen anzupassen, ohne den Raum zu verlassen. Die Entwicklung von „intelligenten Pillen“ hilft mit Sensoren bei der Kontrolle des Medikamentenspiegels von Patienten oder können Informationen über die Wirkung der Medikamente übermitteln.

Gefahren des Internet of Things

Natürlich gibt es immer wieder Kritik am Internet of Things. Bequemlichkeit hat ihren Preis. Viele äußern Bedenken aufgrund der Sicherheitsrisiken, die durch das Smart-Home und Intelligente Autos, die über das Internet vernetzt sind und selbständig agieren entstehen. Kriminelle oder Hacker können sich schnell einklinken und sich das zu nutzen machen. Die Angst vor dem Datendiebstahl ist größer denn je. Denn es werden Essgewohnheiten, Bewegungsradien, Konsumverhalten und vieles mehr aufgezeichnet, dokumentiert und analysiert. Durch die Vernetzung über das W-LAN ist die Frage nach der Sicherheit der Daten sehr groß. Industrielles Internet der Dinge birgt zusätzlich die Gefahr des Imageschaden und Verlustes von Innovationsvorteil durch Hackerangriffe, die große wirtschaftliche Einbußen mit sich bringen. Eine Möglichkeit der Risikominimierung ist der Penetrationstest. Bei dem Sicherheitslücken durch simulierte Angriffe entdeckt und behoben werden können.

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